Erste: Mageres 3:3 gegen Alt Ruppin

20. Spieltag: Samstag, 28.03.2026   15:00 Uhr

SV Zehdenick 1920 – SV Eintracht Alt Ruppin               3 : 3 (2 : 1)

Aufstellung: Maaß – Höpfner, Chetaiwieh, Theel (63. Denner), Cehnioglu, Kerl, Heine (46. Gül), Sugaipov (63. Junge), Henkel, Wiesner, Krystek.

Torfolge: 1:0 Cehnioglu (8.), 2:0 Krystek (23.), 2:1 Buer (34.), 3:1 Kerl (76.), 3:2 Haack (87.), 3:3 Purrmann (89./ Foulelfmeter)

Schiedsrichter: Leon Mühlbrandt

Zuschauer: 120

Gelbe Karte: SVZ – Krystek, Chetaiwieh / SVE – Pritzkow, Haack

Spielbericht:

Am 20. Spieltag der Landesliga Nord, kam der SV Zehdenick 1920 im Heimspiel gegen den SV Eintracht Alt Ruppin nicht über ein 3:3 (2:1)-Unentschieden hinaus. Dabei sah es bis drei Minuten vor dem Ende noch nach einem sicheren Heimerfolg aus. Seit sieben Spielen ist unsere Mannschaft nun ohne vollen Erfolg. Die Lage wird immer prekärer.

Bei guten äußeren Bedingungen fanden die Gastgeber eigentlich recht gut in die Partie. Einen guten Angriff über die rechte Seite, schloss Can Cehnioglu nach einem Querpass von Marcin Krystek zum vielumjubelten 1:0 für die Gastgeber ab (7.). Drei Minuten später war erneut Marcin Krystek der Vorbereiter für eine 100%-ige Möglichkeit für Marces Heine. Heine tauchte nach erneutem Querpass von Krystek frei vor Keeper Kai Schwieghaus auf. Sein Abschluss war aber zu schwach um Schwieghaus überwinden zu können (10.). Der SVZ spielte recht ordentlich und zeigte etliche gute Spielzüge. Das erste Achtungszeichen für die Gäste setzte Alexander Riehl, als sein Direktschuss aus etwa 14 Metern über den Querbalken zischte (14.). Etwas mehr als zwanzig Minuten waren gespielt, als die Havelstädter auf 2:0 erhöhen konnten. Marces Heine setzte sich auf halbrechts durch und bediente mit einem Querpass Marcin Krystek. Dieser behielt die Ruhe und netzte aus 10 Metern zum 2:0 ein (22.). Die verheißungsvollsten Spielzüge unserer Jungs ähnelten sich sehr. Alt Ruppin fand so langsam besser in die Partie. In der 27. Minute stockte nicht nur dem Zehdenicker Anhang der Atem. Nach einer flachen, scharfen Eingabe von der linken Seite, verpassten gleich mehrere Gästespieler den Ball aus nächster Nähe. Puh. Spürbares durchatmen bei den Einheimischen. Die Eintracht war nun gut im Spiel. Strich ein Schuss von Nino Purrmann in der 33. Minute noch über das Zehdenicker Gebälk, so konnte Timo Buer nur zwei Minuten später auf 1:2 verkürzen (35.). Kurz vor dem Pausenpfiff hätte Marcin Krystek den alten Abstand wiederherstellen können. Sein Aufsetzer in guter Position verfehlte das Ziel aber (45.). So ging es mit einer Ein-Tore-Führung für den SV Zehdenick 1920 in die Halbzeitpause.

In der 2. Hälfte plätscherte das Spiel zunächst mehr oder weniger vor sich hin. Die Gäste wirkten etwas aktiver. Die Gastgeber standen aber recht gut und ließen eigentlich nichts anbrennen. In der 67. Minute zwang Malte Ben Thurow Zehdenicks Torwart Janne Maaß mit einem platzierten Flachschuss zu einer Glanztat. Fast im direkten Gegenzug behielt Stefan Kerl nach Zuspiel von Niclas-Florian Junge die Ruhe und schoss völlig freistehend aus etwa 14 Metern zum 3:1 für seine Farben ein. Alt Ruppin war nun am Drücker. Zehdenicks Defensive machte aber eine gute Arbeit. In der 75. Minute konnte Janne Maaß einen Schuss von Valentin Mats Mundchen entschärfen. Die Gäste drückten auf den Anschlusstreffer, waren mit ihrem Latein vorm Strafraum aber zumeist am Ende. Als das Spiel eigentlich so gut wie durch war, wendete sich das Blatt dann doch noch. Nach einem Eckball von Nino Purrmann, stand Hendrik Haack völlig blank im Zehdenicker Strafraum und konnte per Kopf ungehindert auf 2:3 verkürzen (87.). Der Supergau aus Zehdenicker Sicht dann zwei Minuten später. Nach einem Foulspiel im Sechzehner entschied Schiedsrichter Leon Mühlbrandt auf Strafstoß. Diesen verwandelte Nino Purrmann sicher zum 3:3-Ausgleich (89.). Somit gab der SVZ in den Schlussminuten einen bereits sichergeglaubten Erfolg noch aus der Hand. Das ist natürlich mehr als ärgerlich. Insgesamt kann man auf die gezeigte Leistung aber aufbauen.

Nach der einwöchigen Osterpause, ist der SV Zehdenick 1920 am Samstag, 11.04.2026 beim SV Falkensee-Finkenkrug zu Gast. Anpfiff auf dem Sportplatz an der Leistikowstraße ist dann um 15:00 Uhr.

✍️ Frank Radke
📸 Marian Goetz, Ronny Erdmann