FV Preussen Eberswalde – SV Zehdenick 1920 1:1 (0:1)

Unter Flutlicht entwickelte sich im Westend-Stadion ein intensives und über weite Strecken ausgeglichenes Duell, das am Ende keinen Sieger fand. Die rund 169 Zuschauer sahen eine echte Abwehrschlacht mit vielen Zweikämpfen und hohem Tempo.

Traumstart für Zehdenick

Bereits früh gingen die Gäste in Führung: Nach einer direkt verwandelten Ecke traf Can Cehnioglu zum 0:1. Dabei wurde Ex-SVZ-Keeper Heidbrecht entscheidend von Marcin Krystek gestört, sodass der Ball den Weg ins Tor fand. Schiedsrichter Kevin Heyl notierte den Stürmer offiziell als Torschützen.

Offenes Spiel mit unterschiedlichen Vorteilen

In der Folge entwickelte sich ein intensives Match:

  • Eberswalde hatte leichte optische Vorteile und mehr Ballbesitz.
  • Zehdenick blieb jedoch stets gefährlich und erspielte sich die klareren Chancen.

Beide Defensivreihen arbeiteten konzentriert, sodass Torchancen insgesamt rar blieben.

Ausgleich nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel belohnte sich Eberswalde für den höheren Aufwand: Maximilian Knorr erzielte in der 50. Minute den verdienten Ausgleich zum 1:1.

Dramatische Schlussphase

In den letzten Minuten überschlugen sich die Ereignisse:

  • 89. Minute: Krystek geriet ins Stolpern, fiel in seinen Gegenspieler und sah Gelb-Rot.
  • 90+3 Minute: In einer Befreiungsaktion traf Grundmann statt des Balls den Gegner — direkte Rote Karte.

Damit beendete Zehdenick die Partie mit zwei Spielern weniger, rettete aber mit großem Einsatz das Remis über die Zeit.