SG Einheit Zepernick – SV Zehdenick 1920 6:1 (1:1)
Ein Halloween-Wochenende zum Vergessen! Unsere Erste erlebte am Samstagnachmittag in Zepernick einen echten Gruselkick und musste sich am Ende deutlich mit 1:6 geschlagen geben. Dabei sah es zur Halbzeit noch ganz anders aus.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start und gingen nach 30 Minuten in Führung. Ein Fehlpass von John Lormis in Richtung eigenes Tor leitete den Angriff ein, den Zepernick zum 1:0 abschloss. Die Gastgeber hatten insgesamt mehr Ballbesitz und auch die besseren Möglichkeiten. Umso überraschender war es, dass ausgerechnet der einzige ernsthafte Torabschluss unserer Mannschaft im ersten Durchgang zum Ausgleich führte. Maksymilian Boczek traf in der 41. Minute sehenswert direkt in den rechten oberen Winkel. Mit dem 1:1 ging es in die Kabinen.
Doch die Hoffnung auf eine bessere zweite Hälfte hielt nicht lange. Zepernick schlug unmittelbar nach Wiederanpfiff zu und stellte in der 48. Minute auf 2:1. Unsere Jungs hätten allerdings beinahe die passende Antwort gegeben: Boczek setzte den Ball im Gegenzug an die Latte. Der mögliche Ausgleich blieb aus – und damit nahm das Unheil seinen Lauf.
Zepernick bekam immer mehr Oberwasser, spielte sich regelrecht in einen Rausch und nutzte die zunehmenden Unsicherheiten unserer Mannschaft konsequent aus. Während die Gastgeber Tor um Tor nachlegten, verschlief der SVZ einmal mehr die zweite Halbzeit komplett. Justin Pehl erhöhte mit einem Doppelschlag (58., 61.) auf 4:1.
Zu allem Überfluss musste Adrian Kupfer nach wiederholtem Foulspiel mit Gelb-Rot vorzeitig vom Platz. Die Verwarnung hatte sich bereits abgezeichnet. Hier hätte man möglicherweise früher reagieren und einen Wechsel vornehmen müssen. In Unterzahl wurde die Aufgabe natürlich nicht einfacher. Paul Maurer (81.) und Ceif Ben-Abdallah (89.) schraubten das Ergebnis schließlich auf 6:1.
Ein Aufbäumen unserer Mannschaft blieb aus. So stand am Ende eine auch in dieser Höhe verdiente Niederlage, die vor allem aufgrund der völlig verschlafenen zweiten Halbzeit schmerzt.
Fazit: Zur Pause war noch alles offen, doch nach dem Seitenwechsel fehlten unserer Mannschaft die nötige Gegenwehr, Stabilität und Konsequenz. Sechs Gegentore und ein Auftritt, der allen Beteiligten ordentlich sauer aufstoßen dürfte. Halloween hin oder her – solche Gruselgeschichten möchten wir beim SVZ eigentlich nicht erleben!














